Sehen die Linien in Ihren Zeichnungen aus dem Plotter / Drucker oder im PDF anders aus als Sie möchten? Wenn die Linienstärken nicht Ihren Erwartungen entsprechen, liegt das oft an einer kleinen, aber entscheidenden Einstellung im Plotdialog.

Die zwei wichtigsten Optionen zur Steuerung der Linienstärke

Im Plot- bzw. Druckdialog gibt es zwei zentrale Kontrollkästchen, die das Ergebnis massiv beeinflussen:

Plotdialog von AutoCAD / PFICAD Easy

  1. Mit Linienstärken plotten / Plotte mit Objekt-Linienstärken

Diese Option ist der Hauptschalter. Sie muss aktiviert sein, damit die zugewiesenen Linienstärken überhaupt gedruckt werden.

  • Aktiviert: Die in der Zeichnung oder im Plotstil definierten Stärken werden angewendet.
  • Deaktiviert: Alle Linien werden in einer Standardbreite (meist sehr dünn) ausgegeben, unabhängig von Ihren Einstellungen.
  1. Mit Plotstilen plotten / Plotten mit Plotstilen

Diese Option steuert, woher das Programm die Information über die Linienstärke nimmt.

  • Aktiviert: BricsCAD/AutoCAD nutzt die Werte aus der ausgewählten Plotstiltabelle (z. B. .ctb- oder .stb-Datei). Hier bestimmen oft die Farben der Objekte die spätere Stärke auf dem Papier.
  • Deaktiviert: Die Linienstärke wird direkt von den Objekteigenschaften (z. B. „VonLayer“) übernommen, und die Plotstiltabelle wird ignoriert.

    Plotdialog von BricsCAD

Hinweis: Die Option Linienstärken skalieren wird im Normalfall nicht benötigt, da z.B. die Plotstiltabelle PFI_mono_A0-A3.ctb diese schon automatisch von einem A0 auf ein A3 skaliert.

 

Weitere Quellen:

Drucken, Plotten und Publizieren – eine Übersicht | PFI AG